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"Meine Hexen zaubern ein Lächeln auf die Lippen anderer Menschen"
Ehemalige Chefsekretärin der Kalbenser Median-Klinik hat ein ganz besonderes Hobby


Sylvia Rether (r.) kommt immer wieder gern an ihre alte Wirkungsstätte zurück. So bot sie auch während des Kräutertages am 10. Juni ihre Minihexen in Kalbe feil.Foto: Archiv/cn
Von Conny Kaiser

KALBE / NORDERSTEDT. Hexen sind keine bösen Wesen. Jedenfalls nicht die aus der Bastelstube von Sylvia Rether. "Ich habe festgestellt, dass meine Hexen ein Lächeln auf die Lippen anderer Menschen zaubern", so die Frau, die selbst ganz und gar nichts von einer Babajaga hat - auch wenn sie sich manchmal als solche verkleidet und ihre kleinen Figuren aus Knete feilbietet. Zum Beispiel, wenn an der Median-Klinik Kalbe mal wieder ein Markt aufgebaut wird. Denn bei Sylvia Rether handelt es sich um die langjährige Chefsekretärin des Hauses. Heute ist sie in Norderstedt zu Hause.

Ihre Stimme klingt warm und herzlich. Ihre braunen Augen leuchten, was ihr einst auch den heimlichen Spitznamen "Bambi" einbrachte. Sylvia Rether ist wirklich nicht das, was man unter einer Hexe versteht. Und doch liebt sie diese langnasigen Wesen, stellt sie sogar selbst her. Aus Fimo, einer Knete, die an Suralin erinnert. Die 44-Jährige hat ihr Hobby zum Nebenerwerb gemacht, reist mit ihren "Lustigen Hexen" quer durch Deutschland und kommt damit auch immer wieder gern nach Kalbe. Denn hier ist ihre ehemalige Wirkungsstätte.

Sylvia Rether war von 1995 bis 1999 Sekretärin des Verwaltungsleiters der Median-Klinik. Um nicht ständig von ihrem Mann getrennt sein zu müssen, der in Norddeutschland eine attraktive Arbeit gefunden hatte, kündigte sie und zog mit ihm nach Norderstedt bei Hamburg. Zwei Jahre hatte sie dort einen tollen Job. Doch die Firma wurde geschluckt. Sylvia Rether musste sich ins Heer der Arbeitslosen einreihen, fand jedoch eine neue Aufgabe in einer Zeitarbeitsfirma und lernte es wieder, Klinken zu putzen. Mit Erfolg. Als sie befristet in einer Bank tätig war, hinterließ sie auch dort ihre Bewerbung - und wurde fest eingestellt.

"In der Zwischenzeit", so die Mutter von zwei erwachsenen Söhnen, "habe ich jedoch gemerkt, dass ich noch kreativ sein kann. Ich hatte", so sagt sie, "eine Ausstellung gesehen und fing daraufhin an, selbst zu basteln." Erst habe sie nur Marienkäfer geknetet, dann seien es kleine Plastiken und Türschilder gewesen. "Irgendwann meinte mein ältester Sohn: Mach´ doch mal eine Hexe." Gesagt, getan. Das kleine Wesen war so putzig, dass Sylvia Rether noch eine formte. Und noch eine… Es war, als würde sich ein Puzzle zusammenfügen. Kurz zuvor hatte sich die Frau eine schwarze Katze aus dem Tierheim Gardelegen geholt. Denn die Verbindungen in die Altmark, in der sie lange zu Hause war, hatte sie nicht komplett gekappt. Genauso wenig wie ihre Wurzeln in der Börde, gleich neben dem Harz, wo ja bekanntlich viele Hexen ihr Unwesen treiben. Und als sie sich dereinst ein Abschiedsgeschenk in ihrer alten Firma aussuchen durfte, hatte sie sich ausgerechnet für einen geschmückten Besen entschieden. Wenn das nicht irgendwie zusammenpasste…

Ihr nächstes Werk wurde ein Mobile mit zehn kleinen Hexen. Bis heute hängt es über ihrem Fernseher. "Aber ein Freund fragte damals: Kannst Du mir auch so eins machen?" So habe sie die ersten Aufträge erhalten.

Vor anderthalb Jahren dann schenkte ihr der jüngere ihrer Söhne, heute 21, eine eigene Homepage. Ihr Mann wiederum meldete heimlich ein Gewerbe für sie an. Und er, mit dem sie seit mittlerweile 24 Jahren verheiratet ist, schenkte sich selbst - als Buchhalter für ihren Nebenerwerb. Außerdem brachte er sich mit Verbesserungsvorschlägen ein. Inzwischen ist er derjenige, der die Brillen. Stiefel und die Besen der Hexen formt. "Er hat sie wirklich weiter entwickelt", freut sich die Bankangestellte, die meist am Wochenende zum Fimo greift und sich über leere Auftragsbücher wahrlich nicht beklagen kann.

"Ich werde nicht reich dadurch. Aber die Leute lachen, wenn sie meine Hexen sehen. Und das macht mich glücklich", sagt Sylvia Rether. Jedes ihrer kleinen Kunstwerke - keines misst mehr als acht Zentimeter - ist ein Unikat. Die ehemalige Altmärkerin bestückt damit Ausstellungen oder Verkaufsstände - so wie auch am 23. September, wenn in der Median-Klinik der Tag der Rehabilitation stattfindet.

"Ich freue mich", so sagt Sylvia Rether, "selbst und ständig tätig zu sein - angefangen vom Entwurf über die Gestaltung bis hin zur Präsentation und Vermarktung meiner Hexen." Wer mehr darüber erfahren will: www.glückshexen.de im Internet.

 


szmtag

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